Dienstag, 11. Oktober 2016

Videoinspirationen...

Vor einigen Tagen bin ich beim Rumbummeln im Internet (wenn ihr es genau wissen wollt, ich lag in der Wanne und hatte mein Tablet dabei...) auf ein nettes Videopodcast gestoßen. Es nennt sich The PassioKnit Spinner Podcast und wird schon seit über 50 Folgen alle 2 bis drei Wochen, manchmal auch wöchentlich veröffentlicht. Es ist auf englischer Sprache, deswegen ist es natürlich nicht für jeden was, aber auf keinen Fall vorenthalten wollte ich euch die folgende Bonusepisode:


In dieser zeigt die Podcasterin, wie sie aus vielen kleinen Mengen Kammzug eine Pullovermenge zusammenstellt und dann auf bestimmte Weise mischt, die hinterher versponnen durchaus harmonisch aussieht.
Ich finde das ja eine total geniale Technik, denn wer hat schon direkt mal eben 700g Kammzug in derselben Färbung auf Lager, die für eine Jacke oder einen Pullover ausreichen? Außerdem schrillten mir direkt die Stoßseufzer in den Ohren, die man so oft ausstößt: "Tolle Färbung! Aber nur 100g... was fang ich denn mit 100g an?" Das sollte ja nun etwas leichter werden.
Ich habe auch schon meine erste Mischung zusammengestellt, das Foto seht ihr unten, leider ohne die einzelnen Kammzüge fotografiert zu haben.


Die wartet jetzt in einer Box geduldig auf die Ankunft meines neuen Rades. Das ist immerhin schon in Deutschland, wann genau es kommt weiß ich auch nicht, ich hoffe jedenfalls auf diese Woche, allein schon, weil am Samstag Spinntreffen ist... und das wo ich ja so wahnsinnig geduldig bin. Drückt mir mal die Daumen, daß es bald kommt.

Gesponnen und gestrickt habe ich. Und zwar habe ich mir in Frechen bei der kleinen Wollfabrik ein irre cooles irgendwie gebatiktes  Batt gekauft, das mich farblich unheimlich angesprochen hatte

Beim letzten Spinntreffen hatte ich mir vorgenommen, es zu verspinnen. Davor stand aber noch das auspacken... was für ein Spaß...
Dann habe ich es in zwei Lagen geteilt und in Streifen gerissen versponnen. Entgegen aller Befürchtungen haben sich die Farben sehr schön dargestellt und sind nicht verschwommen.
Dann gezwirnt...
Der Knaller. Und weil ich davon 200g hatte und das Garn gut in Szene setzen wollte, habe ich mich dazu entschieden, einen halben Bandersnatch zu stricken.Falls es genug Interesse gibt, werde ich dazu eine eigene Anleitung erstellen, aber eigentlich ist es ganz einfach...
Nachdem das Knallgarn aufgebraucht war, habe ich die Kante ganz bewusst in einem Kontrast gestrickt, etwas farblich ähnliches hätte ich eh nicht gehabt. Also ein blasseres lilatürkises BFL aus dem Stash gezogen. Ist schon praktisch, wenn man in der Komfortzone immer ähnlich dickes Garn spinnt, da passt alles zusammen. Ich finde den Effekt gar nicht schlecht, gefällt mir besser als ich befürchtet hatte.


Hier erkennt man gut die halbe Bandersnatchform, eher langgezogen und nicht zu tief nach unten.
Das Tuch ist in den Maßen etwa 2,60m lang und 95cm hoch. Also wie immer groß zum Umwickeln und sogar als Heidetuch tragbar, also um die Schultern gelegt und vorne um die Mitte gewickelt und im Rücken verknotet.

1 Kommentar:

  1. Danke Anna für den Link! Die Poadcasterin hatte mir das schon mal persönlich erklärt ... aber jetzt weiss ich ganz genau wie sie es gemeint hat! Sie heisst übrigens Theresia, ist Deutsche und postet(e) als "Schnüffeltier".
    Deine Tücher sind der Hammer!!!
    Liebe Grüsse - Zizi

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